Wald-Michelbach am 29.06.2017:

Orte & Region

Abtsteinach

Abtsteinach-Rathaus
Abtsteinach ist im Kreis Bergstraße mit 2.630 Einwohnern die kleinste Gemeinde. Sie besteht aus den Ortsteilen Ober- und Unter-Abtsteinach sowie Mackenheim und liegt im Erholungsgebiet des Geo-Naturparks Bergstraße Odenwald.
Zwischen der Bergstraße und dem Vorderen Odenwald liegen einige Höhenmeter, zum Ausgleich bieten sich von den Anhöhen Abtsteinachs herrliche Ausblicke. Der Hardberg ist mit 593 Metern die höchste Erhebung, sein bewaldeter Höhenzug begleitet das Steinachtal bis zur Einmündung in den Neckar.
Bedingt durch seine hohe Lage ist Abtsteinach weitgehend nebelfrei. Die vorherrschende Windrichtung ist Westen. Das Klima ist um einige Grad kühler als an der Bergstraße, weshalb auch der Frühling hier später Einzug hält.
Dafür kann in Abtsteinach Wintersport wie Rodeln, Skifahren oder Skilanglauf betrieben werden. Für Fahrten nach Abtsteinach sollten bei winterlichen Bedingungen unbedingt Winterreifen aufgezogen sein.


Grasellenbach

Grasellenbach-Rathaus
Das Odenwälder Kneipp-Heilbad liegt im „UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald“ auf einer Höhe zwischen 420 und 570 Meter über Normalnull. Die Ortsteile von Grasellenbach werden von den beiden bedeutendsten Bächen des Odenwaldes durchflossen, vom Ulfenbach und der Weschnitz, die beim Ortsteil Hammelbach entspringen, wo die Wasserscheide zwischen Neckar und Rhein verläuft.

Die Gemeinde Grasellenbach wurde in ihrer heute bestehenden Form 1972 aus den damals selbständigen Gemeinden Hammelbach, Litzelbach, Gras-Ellenbach, Wahlen und Scharbach geschaffen. Die im neuen Konstrukt Grasellenbach (ohne Bindestrich) zusammengefassten Ortsteile waren bereits seit dem Mittelalter bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu der Churpfälzischen „Aicher Cent“ zusammengefasst.


Wald-Michelbach

Wald-Michelbach-Rauthaus
Die Gemeinden Abtsteinach, Grasellenbach und Wald-Michelbach bilden die Region des Überwaldes im UNESCO Geo-Naturpark Bergstraße Odenwald und laden Sie zu einem Besuch ein. Wald-Michelbach liegt im südlichen Teil des Naturparks Bergstraße-Odenwald umgeben von einer wunderbaren Hügellandschaft.
Rund 1.000 km markierte Wanderwege laden ein, die Schönheit der Landschaft sowie die kulturellen Sehenswürdigkeiten wie sagenumwobener Siegfriedsbrunnen, Ruine Lichtenklinger Hof, Kunstwege, Geopfade oder verschiedene Museen kennen zu lernen. Nutzen Sie die zahlreichen Freizeitmöglichkeiten wie Fahrrad fahren auf dem Siegfriedradweg, Mountain-Biken, Nordic Walking, Schwimmen in beheizten Freibädern oder hoteleigenen Hallenbädern, Reiten, Tennis, Angeln, Minigolf und vieles mehr. Wald-Michelbach war einst Heimatgemeinde des großen Odenwald-Dichters und 1. Büchnerpreisträgers Adam Karrillon und heutige Heimat des Nobelpreisträgers Harald Zur Hausen sowie des Grasskiweltmeisters Florian Sauer, um nur einige Persönlichkeiten zu nennen.
Die Kerngemeinde Wald-Michelbach und die neun umliegenden Ortsteile machen durch die Verschiedenartigkeit den besonderen Reiz dieser Gemeinde aus. Dazu trägt auch die abwechslungsreiche Landschaft mit waldreichen Höhenzügen und von kleinen Bachläufen durchgezogenen Tälern bei sowie ein sehr reizvoller Ortskern mit der idyllischen Gass, wo ein Bachlauf pitoresk und mit Blumen umrankt durch den Ort mit seinen kleinen Brücken verläuft. Hier lässt es sich hervorragend flanieren, in kleinen Fachgeschäften bummeln oder in gemütlichen Cafés einkehren. Wald-Michelbach wird vom Publikum für seine hervorragende Gastronomie geschätzt.

Interessante Kirchenbauwerke, das Überwälder Heimatmuseum mit ständig wechselnden Ausstellungen, die alte Buch-Druckerei im Heagturm, das Stoewer-Museum sowie das Einhaus mit Lapidarium und neu errichtetem historischen Backhaus sind besonders sehenswert. Bergbaugeschichte erfährt man lebendig im Besucherstollen Grube Ludwig sowie dem Geopark-Infozentrum in Aschbach. Mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Bildungseinrichtungen und kuturellen Angeboten hat sich Wald-Michelbach zum Zentrum des Überwaldes entwickelt.

Als Tagungsgast werden sie ebenfalls begeistert sein. Für Ihre Unterhaltung ist bei Heimatfesten, Theater-Open-Air-Aufführungen, Konzerten und weiteren Veranstaltungen bestens gesorgt. Erleben Sie den Gassenmarkt, das Heimatfest, das Schlittenhundewagenrennen „Husky-Trail“, den Trommer Sommerr, einen originaltypischen Kohlenmeiler oder die Überwälder Traumnacht in den Museen. Auf einer der  zahlreichen thematischen und geführten Touren mit unseren „Geopark vor-Ort-Begleitern“ können Sie die Region mit ihren Besonderheiten entdecken.

Der „Überwald“  ist von der Bergstraße und den Metropolregionen Rhein-Main-Neckar z.B. mit dem PKW in max. 1 Stunde Fahrzeit zu erreichen aber auch mit den öffentlichen Nahverkehr: www.vrn.de

Geschichtliches: Im frühen Mittelalter zogen Mönche des damals mächtigen Klosters Lorsch aus, um den Odenwald zu kultivieren. Da sie die waldbewachsenen Höhenrücken der Tromm und des Hardberges überqueren mussten, also ‚über den Wald‘ kommen, daher der Name „Überwald“. Vermutlich begannen die Mönche um das Jahr 1000 im heutigen Wald-Michelbach zu siedeln. Sie errichteten Wohnhütten. Diese boten nicht genug Schutz, deshalb baute ihr Landesherr einen mächtigen steinernen Wehrturm und eine kleine Holzkirche. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche und somit Wald-Michelbach von Papst Gregor IX. am 28. 05. 1238. Wald-Michelbach hieß damals noch ‚Michinbach‘.

Heute gehören zu Wald-Michelbach neun weitere Orte, die in den Jahren 1970-1972 eingemeindet wurden:

  • Wald-Michelbach Ort
  • Siedelsbrunn
  • Gadern
  • Affolterbach
  • Kreidach
  • Aschbach
  • Ober-Schönmattenwag
  • Unter-Schönmattenwag
  • Hartenrod
  • Kocherbach

Luftbilder zu den Überwald-Gemeinden Wald-Michelbach, Abtsteinach, Grasellenbach sowie alle Ortsteile unter „Heidelberg-Ballon“

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