Wald-Michelbach am 12.12.2017:

UNESCO Welterbestätten

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Geschichte voller Leben – UNESCO-Welterbe Ausflugsziele

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene. Lassen Sie sich auch in den Bann der UNESCO-Welterbestätten  ziehen, nur jeweils max. 1 Autofahrstunde vom Überwald entfernt – Kloster Lorsch, Obergermanischer-Raetischer Limes, Fossilienlagerstätte Grube Messel, Dom zu Speyer. Römischer Grenzwall Limes – UNESCO-Welterbestätte seit 2005.
Der Obergermanisch-Raetische Limes gilt als ein herausragendes Bodendenkmal, das Zeugnis gibt von der römischen Epoche und Kultur, die sich so nachhaltig auf die folgende kulturelle Entwicklung in Europa auswirkte.


Römer-Limes

Die Grenze zwischen dem Römischen Reich und Germanien war der Limes. Er zieht sich durch die vier Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland- Pfalz. Die einstmals gigantische Befestigung ist mit einer Länge von 550 Kilometern, mit rund 100 Kastellen sowie 900 Wachtürmen das größte archäologische Denkmal unseres Kontinents. Der „Obergermanisch-raetische Limes“ zählt seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit. Die Reste von Wall und Kastellen sind an vielen Stellen im Gelände noch gut sichtbar. Im hessischen Teil (160 Kilometer lang) führen besonders in Taunus und Wetterau viele herrliche Wander- und Radwege am Limes entlang.

www.limesstrasse.de


Fossilienlagerstätte Grube Messel – UNESCO-Welterbestätte seit 1995

Alle Wege zur Grube Messel führen durch Wald. So kann man erst einmal tief Luft holen vor dem Blick durch das „Fenster zur Vergangenheit“, die Fossilienfundstätte Grube Messel. Man schaut von der Plattform am Grubenrand in die tiefergelegene frühere Ölschiefergrube

www.grube-messel.de


 Eberstädter Tropfsteinhöhle in Buchen

Die Eberstädter Tropfsteinhöhle ist das südöstliche Eingangstor des Geo-Naturparks. Eine Besichtigung der 600 m langen Höhle, deren Alter auf ein bis zwei Millionen Jahre geschätzt wird, ist nicht nur für Kinder atemberaubend und sollte auf keinem Ausflugsprogramm fehlen.

Info: http://www.tropfsteinhoehle.eu/de/eberstadter_tropfsteinhoehle/index.html


Benediktiner-Abtei und Kloster Lorsch – UNESCO Welterbe seit 1991

Das Kloster Lorsch mit der berühmten rund 1200 Jahre alten Königshalle steht heute stellvertretend für die großartige Architektur des einst bedeutendsten Glaubens- und Kulturbrennpunkts des Frankenreiches. Um 760 gegründet, von Karl dem Großen mit Privilegien ausgestattet, entwickelte sich Lorsch im Mittelalter schnell zu einem mächtigen Kloster mit reichem Grundbesitz von der Nordsee bis zu den Alpen. 1557 im Zuge der Reformation aufgelöst, wurden 1621 die Gebäude bis auf wenige Reste zerstört und abgetragen. Nur noch die Königshalle, ein romanischer Kirchenrest, die Zehntscheune und die Umfassungsmauer sowie die archäologischen Funde lassen die einstige Dimension ahnen.

Die Ausstellungen im nahe gelegenen Museumszentrum bieten umfassende Informationen zu der Welterbestätte: http://www.nibelungenland.net/Media/Attraktionen/Welterbe-Areal-Kloster-Lorsch


Kaiserdom Speyer

Der Dom zu Speyer ist auch in seinen Abmessungen das größte Denkmal seiner Zeit. Die salischen Kaiser machten ihn zu ihrer Grablege. Maria und dem heiligen Stephan geweiht, wurde der Dom in zwei großen Bauphasen von 1025 bis 1061 und 1082 bis 1106 errichtet. Er bringt eine Grundrissgliederung zur Vollendung, die in der Folgezeit großen Einfluss auf die Entwicklung der romanischen Architektur des 11. und 12. Jahrhunderts ausgeübt hat. Ihre Kennzeichen sind die ausgewogene Verteilung der Baumassen im Osten und im Westen und die symmetrische Anordnung von vier Türmen an den Ecken des von Langhaus und Querhaus gebildeten Baukörpers. Die Baugeschichte des Doms ist ein hervorragendes Beispiel denkmalpflegerischen Handelns und hat die Entfaltung der Lehrmeinungen in der Denkmalpflege in Deutschland, Europa und der Welt vom 18. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart mitbestimmt. 1981 wurde der Dom zu Speyer als Hauptwerk romanischer Baukunst in Deutschland in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

http://www.speyer.de/sv_speyer/de/Tourismus/Sehensw%C3%BCrdigkeiten/Dom%20zu%20Speyer/

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